HSDPA-Modem.de






HSDPA-Modems gibt es in unterschiedlichen Bauformen. Bei einem HSDPA Modem handelt es sich um ein UMTS-Modem, das auch die Nutzung des UMTS-Beschleunigers HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ermöglicht. Mit einem UMTS-Modem ohne HSDPA können nur Surfgeschwindigkeiten von bis zu 384 KBit/s erreicht werden. Moderne UMTS-Modems unterstützten heute jedoch schon den HSDPA-Standard und werden aus diesem Grund häufig als HSDPA Modem bezeichnet. Mit einem HSDPA Modem können weitaus schnellere Surfgeschwindigkeiten erreicht werden, als mit einem reinen UMTS-Modem. HSDPA-Modems unterstützen für gewöhnlich Surfgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s. HSDPA-Modems gibt es als USB-Surfstick oder Datenkarte. Welche Modemform genutzt wird, ist eine Frage des Geschmacks und abhängig vom Computer oder Notebook, der zum Surfen im mobilen Web genutzt wird. In der Regel besitzt jedes Notebook und auch jeder Computer einen USB-Port, sodass ein HSDPA-Stick für das Surfen genutzt werden kann. Viele Endgeräte besitzen heutzutage auch schon einen Kartenslot für eine HSDPA-Karte. Ältere Modelle verfügen meistens nur über einen USB-Port. Beide Modemvarianten haben ihre Vor- und Nachteile. Der HSDPA-Stick ist besonders einfach in der Anwendung und kann mit jedem Endgerät genutzt werden, das über einen freien USB-Port verfügt. Für den HSDPA-Stick ist keine aufwendige Installation erforderlich und es müssen auch keine Einstellungen am Computersystem vorgenommen werden, damit der Stick funktioniert. Der Surfstick installiert alle nötigen Konfigurationsdateien automatisch, sobald er am USB-Port angeschlossen wird. Bei einer HSDPA-Karte kann die Installation schon etwas schwieriger sein. Die Treiber und Konfigurationsdateien müssen manuell installiert werden und das Computersystem muss konfiguriert werden. Sollte das Computersystem neu aufgesetzt werden, also ein anderes Betriebssystem installiert werden, wird anschließend wieder die Treiber-CD, die mit der Karte geliefert wurde, benötigt. Wenn diese zerkratzt ist oder aus anderen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, ist es meistens schwierig im Internet einen passenden Treiber für das HSDPA Modem zu finden. Dennoch hat die HSDPA-Karte dem Surfstick gegenüber einen entscheidenden Vorteil. Der Surfstick steht vom Notebookgehäuse ab, weil er am USB-Port des Gerätes angeschlossen wird. Die HSDPA-Karte wird in den Kartenslot eingesteckt und steht nicht vom Gehäuse ab. Dafür können moderne Surfsticks auch als Speicherstick genutzt werden.